Blog / May 2012

12. Mai 2012

Liebe Freunde,

Großartige Neuigkeiten! Heute hat die Stadt Immenstadt den Prozess gegen die Zonierung (Popularklage) für den geplanten Bau unseres neuen Gebäudeprojekts gewonnen. Ab jetzt sollte es keine weiteren Hinderungsgründe mehr geben, das EC zu vervollständigen und wir werden mit dem Bau im Frühling 2013 beginnen. Die notwendigen Genehmigungen werden uns innerhalb der nächsten paar Tage zugestellt werden.

Wir waren davon überzeugt, dass der Ausgang des Prozesses positiv ausfallen würde, basierend auf der professionellen Arbeit von allen unseren beteiligten Planern und wir sind sehr froh, dass alles so glatt ging. Wir sind nun völlig eingetaucht in die genaue Planung der neuen Gompa und dem neuen Gebäude für Gäste und Bewohner. Wir sind uns sehr sicher, dass euch das gefallen wird und dass es auch von allen unseren Mitbürgern in Immenstadt als eine Bereicherung auf vielen Ebenen wahrgenommen wird.
Die Zukunft sieht großartig aus!
Euer EC-Team
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Wir nahmen die Gelegenheit wahr, uns beim letzten Treffen der Architekten am EC im April von Caty und Ronald auf den aktuellen Stand des moreEC Projektes bringen zu lassen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wie die Planungs- und Bauvorbereitungen laufen.

Architects in the EC

Architektentreffen am EC

Von links: Markus Beck (Projektmanager, allgemeine Planung und Bebauung), Ronald Knack (Architektenberater der Diamantwegbuddhismus Stiftung), Jens Janisch (Projektkoordinator der Stiftung), Caty Hartung (Stiftungsvorstandsmitglied), Günter Prechter (Projektmanager, Architektur), Thomas Spiegel (Head of architecture, Architekt Büropartner), Gergely Porkoláb (Stiftungsvorstandsmitglied). Weitere Bilder vom Treffen unten.

Stand des Projekts – Wir warten auf die Baugenehmigung

Als wir mit dem moreEC Projekt begonnen haben, wollten wir bereits im Frühling 2012 mit dem Bau beginnen. Im Herbst 2011 verlangsamte eine Popularklage gegen die Stadt Immenstadt den Prozess. Solange dieser Fall noch vor Gericht liegt, kann die Baugenehmigung nicht bewilligt werden. Wir erwarten in den kommenden Wochen die Entscheidung des Gerichts, gefolgt von der Entscheidung über die Baugenehmigung.

Wie immer versuchen wir die Situation in einer sinnvollen Weise zu sehen – wir nutzen die Zeit gut, um mit Baufirmen zu verhandeln, um die Pläne noch gründlicher anzuschauen, um bessere und ökonomischere Lösungen zu finden, bevor die Bauphase beginnt.

 Was ist alles geschehen seit dem Beginn des Jahres 2012?

  • Wir haben die Baugenehmigung beantragt.
  • Caty und Ronald hatten circa 10 Treffen mit den Architekten und mehrere Treffen mit anderen Leuten, die ebenfalls beteiligt sind. Alle 2 – 3 Wochen findet ein Treffen statt.
  • Wir machen die Pläne noch genauer, mit kleinen aber wichtigen Verfeinerungen.

 Neuigkeiten zum Bau / Construction updates

Es gibt einige neue Ideen und Entscheidungen, die seit dem letzten Update in die Pläne eingearbeitet wurden:

 

  • Das Gebäude für die Bewohner wird ein “Passivhaus” mit sehr hohem Energiestandard werden, mit einer sehr guten Isolierung und wenig Heizbedarf.
  • Wir werden eine Hackschnitzelheizung mit unserem eigenen Holz verwenden.
  • Es wird in der großen Gompa ein Lüftungssystem geben, um so die Luft frisch zu halten (keine Air-condition).
  • Wände und Türen in diesem Wohngebäude werden einen hohen Lärmschutzstandard aufweisen, was wichtig für die Privatspäre ist, auch wenn das ein bisschen teurer kommt.
  • Jetzt ist ein 80 qm-Schlafraum für das Wohngebäude geplant.
  • Es wird in jeder Gebäudeeinheit ein privates Badezimmer geben, und nicht nur gemeinsame Badezimmer.
  • Ursprünglich hatten wir geplant, Teile der Scheunenrenovierung für die große Gompa selber vorzunehmen, insbesondere den Austausch von morschem Holz und andere kleinere Vorbereitungen. Unsere Sangha-Bauprofis beschlossen, dass dieses Projekt zu groß zum Selbermachen für uns ist und der Plan ist auf Eis gelegt, bis wir eine andere Lösung finden.

Wir denken ebenfalls darüber nach, das so genannte “Second House” in ein Familienhaus für drei Familien (je eine Familie auf einem Stockwerk) umzubauen, wenn das neue Gebäude steht. Die Lebensbedingungen für Familien am EC sind im Augenblick nicht hinreichend, und mit diesem Plan könnten Familien etwas unabhängiger und unter angenehmeren Bedingungen leben, sogar besser als im neuen Gebäude. In diesem Falle würden die Lamas im Nordflügel des neuen Gebäudes und in der Villa bleiben, wie sie es zur Zeit auch tun.

 Eine “moderne buddhistische Architektur” entdecken

 Lama Ole und Caty haben sich in direktem Kontakt mit den Architekten eingebracht um eine Ausdrucksweise einer “modernen buddhistischen Architektur” für die Zukunft zu finden. Viele Aspekte spielen dabei mit hinein, besonders die Wahl der Materialien und Farben, aber auch das Raumkonzept und das Arrangement von Statuen und Thangkas.

Was kommt als nächstes?

  • Es ist geplant, den Fußboden im Kuhstall nach dem Sommerkurs herauszureißen (wird noch angekündigt)
  • Die genauen Gebäudepläne werden am Sommerkurs vorgestellt werden.
  • Die Scheune wird während des Sommerkurses für verschiedene Treffen und Workshops benutzt werden, zum Beispiel für das Internationale Diamantweg Treffen (das frühere “Internationale Zentrentreffen”)
  • Im Herbst 2012 wird die Anfrage nach Bauhelfern beginnen (Ihr braucht also noch keine Angebote schicken bis dahin)

 Bilder vom Architektentreffen

Bilder von einem von rund 10 Treffen dieses Jahres mit den moreEC Architekten (Dietrich I Untertrifaller) und Konstruktionsprojektmanagern.

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